• Roland Hohberg

Denk ich an Deutschland

Das letzte Pflichtspiel gegen Ungarn ereignete sich am 4. Juli 1954 und wurde als das "Wunder von Bern" bekannt.


Schade, dass beim politischen Großereignis heute der Fußball nur eine untergeordnete Rolle spielt.


Die Regenbogenfarben, einst ein starkes Symbol für Freiheit, Individualität und Diversity, werden immer mehr von linksglobalistischen Marxisten für politische Zwecke missbraucht.


Deshalb ist es heute pure Heuchelei oder zeugt einfach nur von Unwissen, die Regenbogenfahne als unpolitisch zu bezeichnen.


Erst vor wenigen Tagen hatte ein Klimakamikaze im Rahmen eines EM-Spiels Aufsehen erregt, als er seine politische Flugshow mit einer riskanten Landung glücklich und wohl auch straffrei im Stadion beendete.


Jetzt fordert das linksglobalistische Establishment unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung am gleichen Ort das nächste politische EM-Highlight beim Heimspiel gegen den sportlichen Gegner eines politisch ungeliebten Landes.


Dabei gerät in Vergessenheit, dass Deutschland als Austragungsort von EM-Spielen eine Gastgeberpflicht hat, die politische Provokationen ebenso verbietet wie moralische Anmaßung.


Politik in deutsche Stadien zu bringen, hat seit Olympia 1936 in Berlin Tradition und wurde mit den Massenkundgebungen des SED-Regimes in beeindruckender Weise fortgesetzt.


Stets nutzten die Veranstalter mit ihren politischen Parolen im Zeichen der guten Sache die Medien, um das Volk von ihren ehrenhaften Absichten und Taten zu überzeugen.


Dies ist der Neuen Deutschen Einheitsfront mit dem Mediengewitter auf zahlreichen Kanälen erneut gelungen.


Egal wie das Spiel ausgeht.