• Roland Hohberg

Der Diktator und sein Untertan

Das Wort zum Sonntag kommt diesmal von einem Kommunisten, der durch Genossin A. wieder salonfähig gemacht wurde und der seine eigene Nichtwahl mit dem Erfurter Amoklauf gleichgesetzt hat. Vertreter einer Partei, deren Mitglieder sich mit Extremisten verbünden, um den Staat zu zerstören. Ein Wortspiel, das an Einfältigkeit und Obrigkeitshörigkeit kaum zu überbieten ist und eine Abkehr von Demokratie und Aufklärung heraufbeschwört. Bürgerrechtsbedrohender Totalitarismus, resp. seine freiheitsfeindlich entfaltende Gesinnung sollte schon im Keime erstickt werden. Jahrzehnte zu spät kann man sich leider kaum mehr von seiner Willkür befreien, wie wir aus der Geschichte wissen. Wird schwer in Deutschland. Auch wenn der Vertreter der Mauerschützen-Partei bekennt, dass er sich vom Volk bedroht fühlt. Honecker und Mielke hatten vor ihrem Abgang nicht den Mut, ihre Ängstlichkeit öffentlich einzugestehen. Die hatten ihre Untertanen aber auch nicht öffentlich als "Beschränkte" bezeichnet und Menschen, die für ihre Grundrechte, wie Meinungsfreiheit und Berufsausübung, auf die Straße gehen, in die rechte Ecke geschoben. Städte wie Stuttgart, München, Berlin... zeigen, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich durch eine Erschiesser-, Enteignungs- und Zwangsarbeitspartei bedroht fühlen.