• Roland Hohberg

Die Profiteure der Angst

Die Panikmache des post-kommunistischen Regimes in Mosambik hat ihre Wirkung nicht verfehlt.


In einem Land, das bisher nur zweistellige Infektionszahlen vorweist und in dem wenig mehr als Tausend Tests auf den Corona-Virus durchgeführt wurden, erklärte die Regierung schon vor Wochen, dass sie von den Geberländern zusätzliche 700 Millionen US-Dollar benötigte um der Pandemie Herr zu werden. Es wurde nicht mal ein konkreter Maßnahmeplan vorgelegt.


In der vergangenen Woche legte sie noch eine Schippe drauf und verkündete, dass sonst mit 20 Millionen Mosambikanern zwei Drittel der Bevölkerung infiziert werden könnten.



Nun hat der International Monetary Fund mit einer Pressemitteilung reagiert und mit Beschluss vom 24. April 2020 zunächst erstmal 309 Millionen US-Dollar zugesagt.