• Roland Hohberg

Es geht ums Überleben

Updated: Apr 9

Bereits die ersten Tage seit Inkrafttreten restriktiver Maßnahmen in der Corona-Krise, zeigen im Südlichen Afrika, welch große Herausforderungen der Bevölkerung bevorstehen.


In Zimbabwe geht die Polizei rigoros gegen Straßenhändler vor, die sich den Anweisungen widersetzen, die Ordnungskräfte zerstören Verkaufsstände und verbrennen Lebensmittel.


In Südafrika regiert eine Woche nach Beginn des Ausnahmezustands die Gewalt. Dort ist es bei Polizeieinsätzen bereits zu mehreren Toten gekommen.


In Mosambik steigen bereits die Preise für Grundnahrungsmittel, obwohl die Regierung zusicherte, Preisspekulation zu unterbinden.


Engpässe bei der Lebensmittelversorgung werden nicht lange auf sich warten lassen.


Seit dem 1. April sind sämtliche öffentliche und private Veranstaltungen verboten, mit Ausnahme nicht verschiebbarer staatlicher Angelegenheiten.


Offizielle Märkte und Verkaufsstellen sind weiterhin zwischen 6:00 und 17 Uhr geöffnet.


Kommerzielle „Entertainment“- und Freizeiteinrichtungen wie z.B. Diskotheken, Bars, Fitnessclubs, Museen, Theater sind geschlossen.


Öffentliche Transportmittel dürfen zu 1/3 ihrer Kapazität ausgelastet sein.


Der Alltag zeigt, wie schwer sich die Maßnahmen umsetzen lassen.


Lebensmittelvernichtung in Zimbabwe



Social Distancing in Mosambik