• Roland Hohberg

Madgermanes

Die deutsche Regierung macht es sich seit Jahren sehr einfach, wenn sie Migrationspolitik auf die einfache Formel

ARME KRIEGSFLÜCHTENDE AFRIKANER + BARMHERZIGE SEENOTRETTER UND SONSTIGE GUTMENSCHEN = WILLKOMMENSKULTUR AUF KOSTEN DER STEUERZAHLER

reduziert.



Diese Rechnung hat viele Unbekannte, über die nicht so gern geredet wird, ohne die sie aber nicht aufgeht die realitätsfremde Realitätstheorie unserer Regierungsverantwortlichen.

Zu den Unbekannten gehört der Beitrag jahrzehntelanger korruptionsfördernder deutscher Aussen- und Entwicklungspolitik, die mit dazu beiträgt, dass junge Afrikaner in ihren Heimatländern keine Bleibeperspektiven finden und gar zu gern als unselbständig und hilfsbedürftig dargestellt werden.


Nun lebe ich seit 3 Jahrzehnten in Mosambik, was zum Wohlgefallen unserer Kanzlerin geografisch weit genug entfernt liegt um mal zur europäischen Küste rüberzupaddeln und somit ignoriert werden kann.


Ich kenne vor Ort viele Potemkinsche Dörfer deutscher "Entwicklungshilfe", habe früh die Machtgier der Marxisten und Mielke-Erben zu spüren bekommen und bin mit den Geschäftsmodellen von Kohl und dessen Nachfolgern ziemlich gut vertraut.


Auch kenne ich die Geschäftgelüste der Abgesandten von Genscher, Kinkel, Fischer, Westerwelle, Steinmeier, Gabriel und Maas.


Seit Jahren gehöre ich zu den Unterzeichnern des Bonner Aufrufs für ein Ende dieser heuchlerischen "Entwicklungshilfe".


Aber trotz der weiten Entfernung hat Mosambik, das einstige Empfängerland deutscher Entwicklungsmillionen, zu Frau Merkel und ihren Untergebenen einen besonderen Bezug.

Weil es junge Mosambikaner waren, die vor nicht allzulanger Zeit als letzte Sklavenarbeiter auf deutschem Boden ausgenutzt wurden, was jahrzehntelang aus Scham oder dem Wissen um Verantwortung verschwiegen wurde.


Es waren junge Mosambikaner, die allen Menschenrechten zum Trotz auf Befehl von Finanzchef Waigel vor 30 Jahren in ein Kriegsland abgeschoben und von einem Tag auf den anderen und bis heute von ihren Kindern, ihren Liebsten und Freunden getrennt wurden.

Es sind ins Rentenalter gekommene Mosambikaner ohne Lebensperspektiven, die jahrzehntelang diskriminiert wurden, während sich Vertreter links-grüner Organisationen und ihre Genossen in Mosambik an öffentlicher Förderung im Namen der ehemaligen Sklavenarbeiter bereicherten und bis heute bereichern.


Bis heute wird eine Aufarbeitung der Geschichte der Madgermanes verhindert, werden Mütter über die Ursachen des Todes ihrer Söhne im Unklaren gelassen, belügt der Staatsfunk die deutsche Öffentlichkeit, besudeln sich selbst Kirchenvertreter mit afrikanischem Blut, bewahren der Rechtsnachfolger der SED und deren Verbündete das Geheimnis des Schatzes, der eigentlich den ehemaligen Sklavenarbeitern gehört.


Als Leiter des Deutsch-Mosambikanischen Kulturinstituts ICMA und Gründer der ersten Rückkehrerorganisation in Maputo stehe ich hinter der Organisation der für Oktober 2020 geplanten Internationalen Konferenz zur Menschenrechtsproblematik der Madgermanes.


Ich danke allen, die unseren Appell an die Bundesregierung unterstützen, nach 30 Jahren eine humane Lösung zu finden und die politische Verfolgung der Menschenrechtsvertreter der Madgermanes zu beenden.


Dieser Appell wird in den kommenden Wochen auf unserer offiziellen Webseite madgermanes(punkt)org veröffentlicht.