• Roland Hohberg

Zuwanderung in Europa - Abwanderung in Afrika

Immer mehr gerät die deutsche Migrationspolitik der Regierung Merkel in die Kritik. Wenn vor den Folgen von Migration für die Zielländer gewarnt wird, bleiben jedoch die Folgen für die Herkunftsländer meist unerwähnt. Durch die Abwanderung von Fachkräften verlieren die armen Länder ausgerechnet die Menschen, deren Fähigkeiten sie dringend für ihre Entwicklung brauchen. Bewusst wird nicht erwähnt wie teuer die Hochschulbildung der jungen Afrikaner ist, die ihr Heimatland verlassen. Erstmal in Deutschland angekommen werden diese zu Fürsprechern dieser post-kolonialen Migrationspolitik und wollen meist nicht wieder zurück. 2017 stammten laut Statistik 36 Millionen Migranten aus afrikanischen Ländern. In den letzten 10 Jahren hat Afrika mehr als zwei Milliarden US-Dollar für die Ausbildung von Ärzten ausgegeben, die dann migriert sind. Hier gehören die staatlichen Ausgaben für Hochschulbildung, gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung, zu den höchsten der Welt. Nach den Jahrzehnten verlogener, korruptionsfördernder deutscher "Entwicklungshilfe" kreisen die nimmersatten Greifvögel über der Steppe. Über den verdörrten Feldern spähen sie nach ihrer Beute. Es sind keine Aasgeier, nein. Sie nennen sich Entwicklungsexperten.